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Wie populär sind E-Books?

Gepostet von Literat am Sep 14, 2011 in EBooks | 1 Kommentar

Wie populär sind E-Books?

Am Strand, im Café, in der S-Bahn – langsam aber sicher machen sich E-Books auch in unserem Leben breit. Statt einen dicken Schmöker, hat man ein sehr dünnes und zu dem auch noch ein sehr leichtes Gerät in der Hand, von dem man nun Seite für Seite sein herunter geladenes Buch lesen kann.

Was ist ein E-Book?

Ein E-Book oder auch Digitalbuch ist die Erfindung um den Inhalt eines Buches in digitaler Version verfügbar zu machen. Durchschnittlich sind die E-Book-Reader leichter als ein Taschenbuch und auch nicht viel größer. Neben Büchern können ebenfalls Zeitschriften und Zeitungen mühelos geladen werden. Durch moderne Akkus mit besserer Leistung ist eine längere Lesezeit gewährleistet. So kann man zum Beispiel bei täglicher einstündiger Lesenutzung den E-Book-Reader für einen Monat nutzen ohne es aufzuladen. Des Weiteren verfügen einige der E-Book-Reader über Wi-Fi Unterstützung. Das heißt man kann zu Hause oder auch unterwegs ein neues Buch schnell mal herunterladen, solange eine Internetverbindung besteht. Dies ist besonders für Vielreisende ein wichtiger Aspekt.

Vergleichbar mit einem Buch?

Doch hat man beim Lesen eines Romans auf einem Display das gleiche Feeling wie etwa bei einem „normalen“ Buch? Ein Buch ist für die meisten nämlich etwas mehr als nur ein paar Dutzend Seiten. Bücher haben Charaktereigenschaften. So erkennt man ein sehr altes Buch bereits an seinen vergilbten Seiten, doch wie soll das bei einem E-Book funktionieren? Das Datum checken um zu sehen, wann es heruntergeladen wurde? Bücher haben auch die Eigenschaft als Kommunikationselement zu wirken. Das reale Buch in der Hand beim Bahnfahren, im Bus oder im Flugzeug zufällig hat der Sitznachbar genau das gleiche Buch. Und schon beginnt man sich über das Buch zu unterhalten. Wie soll das bei einem E-Book möglich sein? Eine andere wunderbare Eigenschaft des traditionellen Buches ist es einfach zu fühlen: Die Verarbeitung der Seiten, beim Durchblättern schon vorab ein paar Paragraphen durchlesen und die Schwere des Buches fühlen. Und wenn man mit dem Werk fertig ist, es zu den anderen Büchern im Regal legen. Denn nach einer gewissen Zeit bekommt man gerne Lust ein bereits gelesenes Buch mit eigener guten Rezension nochmal unter die Lupe zu nehmen. Das Gefühl, das sich einstellt, wenn man einen dicken Schmöker bis zur letzten Seite gelesen hat, ist für viele etwas ganz Besonderes. Es scheint, dass dies mit einem E-Book nicht möglich ist. Auch das stundenlange Stöbern in der Bücherei fällt bei einem E-Book eher aus.

E-Books haben all diese Eigenschaften nicht. Dafür hat der praktische E-Book-Reader einige andere Aspekte parat, so dass sich ein zweiter Blick lohnt. Es gibt inzwischen eine große Bandbreite an E-Books und den passenden mobilen Lesegeräten. Im Durchschnitt lassen sich bis zu 3.500 Bücher auf ein einziges Gerät laden. Das heißt man hat seine ganze Bibliothek bei sich. Eine andere sehr positive Eigenschaft ist, dass kein Papier mehr notwendig ist um ein Buch produzieren können. Bedenkt man die Masse an Büchern die täglich gedruckt werden, ist das E-Book vielleicht doch die perfekte Alternative zum altbewährten Buch.

Urheber des Bildes: Doris Heinrichs – Fotolia

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Welche für Literaturgattungen gibt es?

Gepostet von Literat am Sep 6, 2011 in Literaturgattungen | 2 Kommentare

Welche für Literaturgattungen gibt es?

Wer hin und wieder ein Buch liest, wird sich nicht unbedingt dafür interessieren, welche Literaturgattungen es gibt, sondern man ist schon damit zufrieden, wenn einem das Buch gefällt. Vielleicht ist das auch der Grund, warum viele Menschen heute mit dem Begriff Literaturgattung nichts mehr anfangen können. Vor wenigen Jahrzehnten war dies noch anders. Da gehörte das Wissen über die Unterscheidung der einzelnen Gattung noch zum Allgemeinwissen. Johann Wolfgang von Goethe war es, der erstmals eine Kategorisierung der Literatur unter verschiedene Oberbegriffe entwickelte und die im Grunde bis heute ihre Gültigkeit haben. Da sich jedoch im Laufe der Zeit weitere Literaturformen entwickelt haben, welche sich keiner oder gleich mehreren Gattungsbegriffen zuordnen lassen, halten manche die Einteilung für überholt und bevorzugen eine Einteilung in Genres.

Die unterschiedlichen Gattungen in der Literatur

Goethe fasste Literatur unter die Oberbegriffe Epik, Lyrik und Dramatik zusammen. Im Laufe der Zeit wurde das System weiter angepasst, so das heute manchmal auch Prosa und Sachliteratur als eigene Gattungen in der Literatur angesehen werden. Unter Epik etwa werden alle Literaturformen im erzählerischen Stil aufgeführt. Also Romane mit seinen verschiedenen Unterformen, Sagen, Novellen, Autobiografien und Kurzgeschichten. Auch Märchen, Zitate, Sprichwörter und Rätsel werden der Epik zugeordnet. Der Begriff Epik leitet sich von der Literaturform des Epos ab. Dies stellte im Altertum eine in Versform erzählte Geschichte dar. Als Lyrik werden diejenigen Literaturformen bezeichnet, welche in dichterischer Weise geschrieben sind. Dazu zählen etwa Balladen, Haikus, Hymnen und Kinderreime. Zur Lyrik gehören jedoch auch Texte, welche im Zusammenhang mit Musik vorgetragen werden. So sind beispielsweise Chansons, Volksliedtexte und sogar Rap unterschiedliche Arten der Lyrik. Als dritte Gattung in der klassischen Einteilung wird die Dramatik angesehen. Als Kriterium der Dramatik ist festgelegt, das die Texte verteilte Rollen haben. Beispiele dafür sind zum Beispiel Manuskripte für Hörspiele oder Drehbücher, Theaterstücke und Texte bei Opern.

Die “neuen” Gattungen in der Literatur

Da sich die Literatur im jedoch im Lauf der Zeit weiterentwickelt hat, sind einige der Ansicht, dass die klassische Einteilung in Epik, Lyrik und Dramatik unzureichend und nicht mehr den aktuellen Stand der Dinge widerspiegelt. Deshalb wurde den drei bisherigen Gattungen die Literaturgattung der Sachliteratur hinzugefügt. Diese kennzeichnet sich dadurch, dass sie sich mit realen Dingen beschäftigt und diese beschreibt. Unter die Gattung Sachliteratur fallen zum Beispiel Sachbücher, Reiseberichte, Lexika oder Tagebücher. Aber auch Zeitschriften können der Sachliteratur zugeordnet werden. Uneinigkeit herrscht darüber, ob man die Prosa als eine fünfte Literaturgattung ansehen kann. Da das Hauptmerkmal der Prosa in der Literatur für erfundene und beobachtende Texte steht, würde sich dadurch eine Überschneidung mit anderen Gattungen ergeben. So sind Romane die in die Gattung Epik fallen in der Regel erfundene Werke. Reisebeschreibungen hingegen fußen auf Beobachtungen und wären somit der Gattung Sachliteratur zuzuordnen. Aus diesem Grund wird es weitgehend abgelehnt, Prosa als eine eigenständige Gattung in der Literatur zu führen.

Quelle des Bildes: Helder Almeida – Fotolia

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Das E-Book und seine Vor- und Nachteile

Gepostet von Literat am Aug 14, 2011 in EBooks | 1.577 Kommentare

Das E-Book und seine Vor- und Nachteile

Fast jeder hat es schon einmal erlebt: Man steht in einem Elektromarkt vor dem Regal mit E-Book-Readern und probiert einen aus. Dann stellt sich oft die Frage, welchen Mehrwert ein solches Gerät eigentlich mit sich bringt oder ob man sich doch für das herkömmliche Buch entscheiden sollte.

Die Schwächen des E-Books

Um ein E-Books überhaupt lesen zu können, benötigt man einen E-Book-Reader. Dessen Nachteil liegt auf der Hand: wenn der Akku leer ist und man gerade keine Stromquelle in der Nähe hat, kann man nicht mehr weiter lesen. Jedoch haben die neusten Geräte eine hohe Akkulaufzeit, so dass man je nach Nutzungsdauer gut über den Tag kommt. Weitere Schwächen des E-Books liegen darin, dass die typischen Eigenschaften eines Buches, wie zum Beispiel die Art des verwendeten Papiers oder die Druckqualität fehlen. Ferner kann es zu einer Überbeanspruchung der Augen kommen, wenn man über längere Zeit am Bildschirm liest. Jedoch bemühen sich die Hersteller dem Leser ein scharfes Textbild zu liefern, um ihm komfortables Lesen zu ermöglichen. Die Autoren und Verlage sehen beim E-Book das Problem des Kopierschutzes. Der Austausch von elektronischen Büchern ist zwar nicht direkt möglich, dennoch gibt es einige Sicherheitslücken, die in Zukunft noch geschlossen werden müssen.

Da es unterschiedliche Ausführungen von E-Book-Readern gibt, kommt es oftmals zu Komplikationen mit inkompatiblen Formaten. Wenn man sich aber für ein Markengerät entscheidet, tritt dieser Nachteil eher in den Hintergrund, da die Anbieter meist eine sehr große Auswahl haben und man nicht auf Dokumente anderer Hersteller ausweichen muss.

Die Vorzüge des E-Books

Dank des E-Books und seiner kompakten Datengröße braucht man nicht mehr viele schwere Bücher mitnehmen, sondern nur den zumeist handlichen und leichten E-Book-Reader. Somit hat der Nutzer große Mengen an Informationen portabel verfügbar – vorausgesetzt er besitzt die entsprechenden Bücher. Eine weitere Stärke des E-Book-Readers ist die Anwenderfreundlichkeit. Der Benutzer kann die Darstellung der Inhalte nach seinen Wünschen anpassen und sie nach Bedarf auch aktualisieren. Die meist intuitive Bedienung sowie integrierte Wörterbücher und Suchfunktionen sorgen für effektiveres Arbeiten mit Texten. Daher ist ein E-Book-Reader mit passenden E-Books ideal für Schule, Studium und Beruf geeignet.

Wenn man beispielsweise im Wartezimmer beim Arzt einen interessanten Artikel gelesen hat, kann man sich diesen später einfach auf seinen E-Books-Reader laden und muss nicht mehr die komplette Zeitschrift kaufen. Sparen kann der Besitzer eines E-Book-Readers außerdem beim Kauf eines neuen Buches, denn die E-Books sind meist günstiger als die gedruckten Exemplare. Schneller, als in einen Buchladen zu gehen oder sich online ein Buch zu bestellen, ist es natürlich, sich innerhalb weniger Minuten ein neues Buch auf seinen E-Book-Reader zu laden. Dadurch und durch die Einsparung von Papier wird auch noch die Umwelt geschont.

Das Fazit

Das E-Books bzw. der benötigte E-Book-Reader bietet seinen Anwendern einige Mehrwerte, die insbesondere in der effektiven Speicherkapazität und der Benutzerfreundlichkeit liegen. Wer viel liest und oft unterwegs ist hat es mit einem E-Book-Reader im wahrsten Sinne des Wortes leichter und spart Geld. Die Anschaffung eines E-Books-Readers lohnt sich also; auch wenn das klassische Buch trotzdem noch sehr beliebt ist.

IMG: Claudio Bravo – Fotolia

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