Literatur in Deutschland

Audible.de: Spannung, Unterhaltung, Informationen und Wissen auch unterwegs

Gepostet von Literat am Dez 27, 2011 in Literatur in Deutschland | Keine Kommentare

Audible.de: Spannung, Unterhaltung, Informationen und Wissen auch unterwegs

Hörbücher werden immer beliebter. Längst greifen nicht mehr nur die Älteren, für die ein „normales Lesen“ zu anstrengend geworden ist, zu ihnen. Auch junge Menschen haben große Freude daran, mit einem Hörbuch der Hektik einer Zugfahrt zu entfliehen oder kurz vor dem Einschlafen noch einmal die eigenen Gedanken in eine spannende andere Welt entführen zu lassen. Hörbücher gibt es deshalb längst nicht mehr nur auf CD, sondern auch als Downloads für das Smartphone oder einen MP 3-Player.



Der größte Hörbuch-Anbieter in Deutschland ist Audible.de. Die Internet-Plattform bietet Werke aus Sparten wie Thriller, Krimi, Science-Fiction oder Fantasy. Aber auch Sachbücher, die Themen der Geschichte, Wirtschaft oder Politik behandeln, haben hier ihren Platz. Die Hörbücher bei Audible.de kann man entweder einzeln oder über ein „Flatrate-Angebot“ bezahlen. Dafür zahlt man monatlich 4,95 Euro über einen Zeitraum von wenigstens drei Monaten und darf dafür monatlich ein Hörbuch nach Wahl herunterladen. Bezahlen kann man dabei entweder über ein Lastschriftverfahren (Bankeinzug), über eine Abbuchung von der eigenen Kreditkarte oder mit Hilfe eines Audible-Gutscheins.

Der Audible-Gutschein: Kostenlos die Sternstunden der Literatur genießen

Der Audible-Gutschein ist perfekt für alle Menschen, die das Hörbuch-Angebot kostenfrei kennenlernen möchten. Bei Spartwelt.de findet man nämlich mit Hilfe des Suchbegriffs „Audible“ zahlreiche Gutscheine für bestimmte Gratis-Hörbücher. Die Angebote wechseln dabei ständig, deshalb lohnt es sich, die Audible-Sparwelt-Seite in den Favoriten zu speichern. Wer ein Hörbuch entdeckt, das ihm zusagt, bekommt gratis einen Code, der in Rot farblich so hervorgehoben ist, dass man ihn nicht übersehen kann. Diesen gibt man bei Audible in das dafür vorgesehene Feld ein und kann sich kurz darauf an einem kostenfreien Hörbuch erfreuen. Die nächsten Mußestunden auf der Couch oder die nächste lange Zugfahrt können so kommen. Wer sich einen Audible-Gutschein holt, kann ausgewählte Hörbücher kostenlos downloaden! Viel Spaß damit!

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Die moderne Bibliothek von heute

Gepostet von Literat am Sep 29, 2011 in Literatur in Deutschland | 5 Kommentare

Die moderne Bibliothek von heute

Eine Bibliothek war zu früherer Zeit ein anderer Ort als heute. Sicher, es geht immer noch darum, die geballte Menge an Wissen, die Bücher zu bieten haben, zur Verfügung zu stellen. Doch während es früher eben tatsächlich um eine Vielzahl an Büchern ging und daher viel Platz gebraucht wurde, gibt es heute auch viele Inhalte online. Dies hat sich auch auf den Aufbau einer Bibliothek ausgewirkt. Regale und Arbeitsplätze werden in anderer Form gebraucht.

Internet am Arbeitsplatz

Heute ist es sinnvoll, die Arbeitsplätze mit einem Internetzugang oder der Möglichkeit, sich in ein W-Lan Netzwerk einzuloggen, auszustatten. So können Bibliotheksnutzer mit dem eigenen Notebook suchen, was sie brauchen. Einige Computer sollten auch zur Verfügung stehen, da eben nicht jeder ein eigenes Notebook hat. Ganz auf Regale wird eine Bibliothek aber auch heute nicht verzichten können. Zum einen gibt es einfach einige Bücher, die nicht digitalisiert zur Verfügung stehen. Besonders Fachzeitschriften aus weniger verbreiteten Wissenschaftsrichtungen lohnen sich einfach nicht in den großen Datenbanken. Außerdem greifen nicht wenige Menschen gerne zum Buch. Sei es, weil sie es für augenschonender halten oder auch, weil sie den Umgang einfach besser gewohnt sind. Einige Arbeitsplätze sind daher immer noch von Bücherstapeln geprägt.

Bildschirmarbeit

Nicht nur in einer öffentlichen, auch in einer heimischen Bibliothek kann nicht ganz auf Bücher verzichtet werden. Zum einen hat man die vollen Regale ja bereits, so dass man die Bücher auch nicht wegwerfen muss, nur weil es den Inhalt auch online gibt. Zum anderen ist es für einen Raum auch ein gewisser Ruhepol, wenn er mit einem Bücherregal ausgestattet ist. Aber auch für die privaten Arbeitsplätze ist es nicht mehr nötig, aus Gründen der Wissenssicherung zahllose Bücher zu besitzen oder anzuschaffen. Daran kann auch die Einrichtung einer modernen Bibliothek ausgerichtet werden. Ein größerer Computermonitor erleichtert das Lesen auf dem Bildschirm. Ebenso sollte ein schneller Internetzugang vorhanden sein, um die gewünschten Inhalte auch ohne allzu großen Zeitverlust abrufen zu können. In den Fächern der Regale bleibt so mehr Platz für die Klassiker und Lieblingswerke, die man entweder sehr ins Herz geschlossen hat oder, die eben dann doch in keiner Bibliothek in Buchform fehlen sollten.
Bildquelle: FFCucina Liz Collet – Fotolia

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Die hohe Literatur in Deutschland

Gepostet von Literat am Aug 26, 2011 in Literatur in Deutschland | 4 Kommentare

Die hohe Literatur in Deutschland

In der Literatur wird generell zwischen zwei Formen unterschieden, wobei die Grenzen durchaus fließend sein können: Auf der einen Seite gibt es die sogenannte Unterhaltungs- oder Trivialliteratur, die auch Belletristik genannt wird und zu der heute die meisten Bestseller gehören: Liebesromane, Krimis, Science-Fiction und viele andere Formen der unterhaltenden Literatur. Auf der anderen Seite gibt es die hohe Literatur, zu der die meisten Klassiker gehören, die eine Sprache im Laufe der Jahrhunderte hervorgebracht hat.

Was ist eigentlich die hohe Literatur?

Zur hohen Literatur gehören neben Romanen und Erzählungen auch Dramen, Epen, Novellen und Lyrik. Welche Werke konkret dazu gezählt werden, regelt im deutschsprachigen Raum ein literarischer Kanon, der sich in erster Linie aus der Tradition ergeben hat: Während z.B. die Werke von Goethe oder Schiller bis heute regelmäßig gelesen und am Theater gespielt werden, sind viele Zeitgenossen der beiden großen deutscher Dichter längst vergessen. Daher sind die Werke von Goethe und Schiller allein durch ihre Langlebigkeit im literarischen Kanon angekommen und stehen regelmäßig auf den Lehrplänen deutscher Schulen. Da der deutschsprachige Raum komplett in diesem Kanon erfasst ist, gehören auch österreichische und Schweizer Autoren dazu.

Verfilmungen bringen die hohe Literatur einer neuen Generation nahe

In Deutschland tut man sich jedoch etwas schwer damit, die hohe Literatur so zu würdigen, wie es beispielsweise Großbritannien tut. Dort werden nicht nur die Werke von William Shakespeare regelmäßig auch von Amateur- und Schulensembles gespielt und verschaffen so vielen Menschen einen leichteren Zugang zu diesen Stoffen. Auch große Autoren des Landes wie Charles Dickens und Jane Austen werden regelmäßig mit beliebten Film- und Fernsehschauspielerin neu verfilmt und erreichen so ein großes Publikum, so dass Werke wie “Stolz und Vorurteil” und “David Copperfield” Volksgut sind. In Deutschland dagegen hat die hohe Literatur einen schwereren Stand und wird gerne auf den Schulunterricht und kleine intellektuelle Zirkel beschränkt. In den letzten Jahren bemühte man sich jedoch, Klassiker wie Goethe, Schiller oder Thomas Mann mit Neuverfilmungen der bekanntesten Werke und verfilmten Biographien der Autoren selbst einer neuen Generation näher zu bringen.

Hohe Literatur muss nicht unbedingt intellektuell-sperrig sein

Schwieriger ist die Situation auch bei den modernen Vertretern der hohen Literatur, zu denen im deutschsprachigen Raum u.a. die österreichische Dramatikerin Elfriede Jelinek ebenso gehört wie die deutschen Autoren Günther Grass und Heinrich Böll. Handlungsarme, sperrige Texte, die sich ausgesprochen kompliziert und intellektuell geben, überfordern den durchschnittlichen Leser, der in einem Buch in erster Linie Unterhaltung und Zerstreuung sucht. Zumal argumentiert werden kann, dass es sich bei Klassikern um Werke handelt, die über Generationen hinweg so populär geblieben sind, dass sie eben doch eine gewisse Leserschaft erreichen, während moderne Literaten nicht durch die Verkaufszahlen ihrer Bücher bestimmt werden, sondern durch einen kleinen Kreis intellektueller Feuilletonisten, für die ganz gezielt komplizierte Werke geschrieben werden. Ein William Shakespeare oder ein Friedrich Schiller hingegen schrieben für das gewöhnliche Volk ihrer Zeit und auch wenn die veraltete Sprache heute den Zugang erschwert, sind ihre Werke trotzdem voller Dramatik, Spannung, Romantik und Humor, die sie bis heute sehr lesenswert machen.

In den letzten Jahren entwickelte sich jedoch eine Gegenströmung zum gewollt-intellektuellen Literatentum, zu dem u.a. der Schriftsteller Daniel Kehlmann gehört. Seine Werke wie “Die Vermessung der Welt” werden zur hohen Literatur gezählt, sind aber leicht verständlich, humorvoll und spannend geschrieben.

Image: © Robert Kneschke – Fotolia

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